Internationale Tagung

Vom 18. Mai bis 20. Mai 2017

Hochschule Düsseldorf

Realism in Design

Realismus und Materialismus sind im Zuge der Neuorientierung der geisteswissenschaftlichen Disziplinen zu den wichtigsten Schlagwörtern im intellektuellen Diskurs geworden. Die Rede ist vom spekulativen und neuen Realismus sowie vom transzendentalen und dialektischen Materialismus. Die Tagung stellt die Frage, welche Konsequenzen diese Hinwendung zum Realismus für die Gestalter und die Gestaltung haben kann. Außerdem gilt es zu fragen: Wie groß ist die Reichweite der Gestaltung heute? Ist Gestaltung der subjektive Gegenpol zur Behauptung einer objektiven Realität? Ist sie eine Erweiterung der Realität sui generis? Oder hat sie sich nach der Realität zu orientieren und ist insofern bereits Teil der objektiven Realität? Gibt es einen Realismus im Design? Wenn ja, wie kann er aussehen?

Hochschule Düsseldorf 
Campus Derendorf
Münsterstraße 156, 
40476 Düsseldorf
Gebäude 4, Raum 4.E.034, 
Audimax und Foyer

Stefan Asmus Düsseldorf

Aida Bosch Erlangen-Nürnberg

Todd Cronan Emory

Maurizio Ferraris Turin

Markus Gabriel Bonn

Martin Gessmann Offenbach

Reinhold Görling Düsseldorf

Adrian Johnston New Mexico

Jens Kabisch Karlsruhe

Hyun Kang Kim Düsseldorf

Dieter Mersch Zürich

Marc Rölli Leipzig

Ludger Schwarte Düsseldorf

Gerhard Schweppenhäuser Würzburg

Slavoj Žižek Ljubljana, London

Programm

Donnerstag, 18. Mai

13:00
Anmeldung

13:30
Grußwort von Präsidentin
Prof. Dr. Brigitte Grass

13:40
Grußwort vom Dekan
Prof. Dr. Stefan Asmus

13:50
Einleitung
Prof. Dr. Hyun Kang Kim

14:00
New Realism without Reality and the Case of Imaginary Objects
Prof. Dr. Markus Gabriel

15:00
Design as Emergence
Prof. Dr. Maurizio Ferraris

16:00
Kaffeepause

16:30
Design und Realismus
Prof. Dr. Martin Gessmann

17:30
Eine realistische Sicht auf die Architektur
Prof. Dr. Ludger Schwarte

18:30 – 20:00
Umtrunk und Performance „Night School“
Dr. Jens Kabisch
Im Foyer

Freitag, 19. Mai

10:00
The Medium Has No Message, or the Bauhaus Mistake
Prof. Dr. Todd Cronan

11:00
Marx‘s Bones: Breaking with Althusser
Prof. Dr. Adrian Johnston

12:00
Mittagspause

14:00
Materialismus, Konstruktivismus, Design
Prof. Dr. Hyun Kang Kim

15:00
Mikro-Design oder die Immanenz der Relationen
Prof. Dr. Marc Rölli

16:00
Kaffeepause

16:30
Materialität und Widerstand. Einige kritische Bemerkungen zu neuen Realismen
Prof. Dr. Dieter Mersch

17:30
Kaffeepause

18:00
Design between Realism and the Real
Prof. Dr. Slavoj Žižek
Audimax

Samstag, 20. Mai

10:00
Vom basalen Realismus des Designs
Prof. Dr. Reinhold Görling

11:00
Warum ist nicht alles schon verschwunden? Zum Realitätsgehalt der Interaktionen zwischen Dingen und Menschen
Prof. Dr. Aida Bosch

12:00
Mittagspause

14:00
Überlegungen zum ‚Realismus‘ im Kommunikationsdesign
Prof. Dr. Gerhard Schweppenhäuser

15:00
Weltdesign. Zur Universalisierungstendenz der gestalterischen Disziplinen
Prof. Dr. Stefan Asmus

Vortragende

Prof. Dr. Stefan Asmus

Stefan Asmus ist seit 2001 Professor für Interaktive Systeme/Systemdesign am FB Design der Hochschule Düsseldorf. Seit Anfang der 90er Jahre verbindet er Erkenntnisse der Systemtheorie, der Kybernetik 2. Ordnung und der Neueren Ästhetik mit Praxis- und Anwendungsfeldern im Bereich der digitalen gestalterischen Entwicklungsarbeit.

Stefan Asmus absolvierte zunächst eine Verwaltungsausbildung in Köln und studierte dann Geistes- und Gesellschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Systemtheorie in Wuppertal und bei Niklas Luhmann in Bielefeld. Nach seinem Abschluss über autopoietische Systeme studierte er Kommunikationsdesign und promovierte in Neuerer Ästhetik bei Bazon Brock in Wuppertal.

Asmus ist Mitbegründer der Studienrichtungen Hypermedia, Wissendesign sowie Civic Design. Er betrieb eine der ersten Internetagenturen in Deutschland, die später mit Fördermitteln in eine Softwareentwicklungsfirma umgewandelt wurde. Lehrtätigkeiten als Dozent in Wuppertal, Köln, Essen, als Vertretungsprofessor in Kassel und seit 2001 als Professor in Düsseldorf. Innerhalb seiner Vorstandstätigkeit im Institut für Medien, Kommunikation und Informationstechnologie (MKI) war er Initiator und Leiter der Arbeitsgruppe FACE, die seit 2002 die digitale Informationsarchitektur der Hochschule Düsseldorf aufgebaut hat. Seit 2011 ist er wissenschaftlicher Direktor des Instituts bild.medien. Von 2006 bis Juni 2011 und aktuell seit Juni 2014 ist er Dekan des Fachbereichs Design der Hochschule Düsseldorf.

http://asmus.de

Prof. Dr. Aida Bosch

Prof. Dr. Aida Bosch, Institute of Sociology, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nuremberg; Currently Fellow at the: International Consortium for Research in the Humanities: Fate, Freedom and Prognostication; Strategies for Coping with the Future in East Asia and Europe, Research Focus: Cultural Sociology, Sociology of Things, Picture Theory and Hermeneutics, Ritual Theory, Qualitative Methodology

Prof. Dr. Todd Cronan

Todd Cronan is Associate Professor of art history at Emory University. He is the author of Against Affective Formalism: Matisse, Bergson, Modernism (Univ. of Minnesota Press, 2014) and articles on orthodoxy, photographic "previsualization," Brecht, Merleau-Ponty, Santayana, Simmel, Valéry, Minor White, R.M. Schindler, Richard Neutra and the Eameses. He recently finished a book on art and politics—Between Affect and Alienation: Rodchenko/Eisenstein/Brecht—and is working on a study of the mid-century modernisms of Neutra, Charles & Ray Eames, George Nelson, Garrett Eckbo, and Julius Shulman

Prof. Dr. Maurizio Ferraris

Maurizio Ferraris is full Professor of Philosophy at the University of Turin, where he is the President of the LabOnt – Laboratory for Ontology. He was Fellow of Käte-Hamburger Kolleg “Recht als Kultur” (Bonn) and Honorary Fellow of the Center for Advanced Studies of South East Europe (Rijeka) and of the Internationales Zentrum Für Philosophie NRW. He has been Fellow of the Italian Academy for Advanced Studies in America and of the Alexander von Humboldt Stiftung. He has also been Directeur d’études of the Collège International de Philosophie and Visiting Professor at the École des Hautes Études en Sciences Sociales (Paris) as well as other European and American Universities. He is columnist for ‘La Repubblica’, the Director of ‘Rivista di Estetica’, of ‘Critique’, of ‘Círculo Hermenéutico editorial’ and of the ‘Revue francophone d’esthétique’.

Fifty books have been translated into several languages. The books that have appeared in English are: History of Hermeneutics (Humanities Press, 1996); A Taste for the Secret (with Jacques Derrida – Blackwell, 2001); Documentality or Why it is Necessary to Leave Traces (Fordham UP, 2012); Goodbye Kant! (SUNY UP, 2013); Where Are You? An Ontology of the Cell Phone (Fordham UP, 2014); Manifesto of New Realism (SUNY UP, 2014); Introduction to New Realism (Bloomsbury, 2014); Positive Realism (Zer0 Books, 2015).

Maurizio Ferraris has worked in the field of aesthetics, hermeneutics, and social ontology, attaching his name to the theory of Documentality and contemporary New Realism. New Realism, sharing significant similarities with Speculative Realism and Object Oriented Ontology, has been the subject of several debates and national and international conferences and has called for a series of publications that involve the concept of reality as a paradigm even in non-philosophical areas.

Prof. Dr. Markus Gabriel

Historisch Antike Philosophie, Kant und der Deutsche Idealismus (Fichte, Schelling, Hegel), Philosophie des 20. Jahrhunderts (Heidegger, Wittgenstein, analytische und postanalytische Philosophie); Systematisch Erkenntnistheorie, Metaphysik/Ontologie, Religionsphilosophie, Ästhetik.

03-06/2005: Gastforscher an der Universität Lissabon, Portugal; 05/2006-06/2008: zunächst Wissenschaftlicher Angestellter, dann Akademischer Rat auf Zeit am Philosophischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg; 07/2008-06/2009: Assistant Professor (Tenure-Track) am Department of Philosophy der New School for Social Research in New York City, USA (Tenure Angebot mit Beförderung zum Associate Professor abgelehnt); seit 07/2009: Lehrstuhl für Erkenntnistheorie/Philosophie der Neuzeit und Gegenwart an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn; seit 2012: Direktor des internationalen Zentrums für Philosophie, Universität Bonn; 2012-2013: stellvertretender Direktor am Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“, Universität Bonn

Prof. Dr. Martin Gessmann

Martin Gessmanns Werdegang verlief zweigleisig. Studium der Philosophie, Germanistik und Romanistik an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen mit dem Abschluss einer Dissertation im Fach Philosophie. Ab Mitte der 1990er Jahre akademische Laufbahn als Assistent, nach Habilitation war er Oberassistent an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, dort auch erste Berufung auf eine Professur 2010. Im Herbst 2011 Wechsel an die HfG Offenbach am Main. Dort ist Gessmann zuständig für die Fächer Kultur- und Techniktheorie sowie Ästhetik im Fachbereich Design. Insgesamt 15 Jahre Erfahrung im Fernsehjournalismus stehen zu Buche im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bis 1997. Publizistisch ist Gessmann weiter aktiv als Mitherausgeber einer philosophischen Fachzeitschrift (Philosophische Rundschau) und als Interviewpartner zu kulturellen Themen, nicht nur das Design betreffend, sondern auch Politik und den Fußball. Zu den Veröffentlichungen gehören neben Artikeln und Rezensionen zahlreiche Fachbücher. Die akademischen Schwerpunkte liegen in der Geschichte der Philosophie in Verbindung mit aktuellen Themen. Kooperationen mit technischen und naturwissenschaftlichen Disziplinen führten auch zur Publikation von Sachbüchern, zuletzt zusammen mit der Heidelberger Neurobiologin und Leibniz-Preisträgerin Hannah Monyer zum Thema Gedächtnis.

Prof. Dr. Reinhold Görling

Reinhold Görling ist seit 2002 Professor für Medienwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 1995 Habilitation in Allgemeiner und vergleichender Literaturwissenschaft an der Universität Hannover. Gastprofessuren an der University of California Irvine und der Universität Innsbruck. Seine Forschungsinteressen liegen im Feld zwischen Medienphilosophie, Visual Studies, Psychoanalyse, Performance Studies. Zuletzt erschien „Szenen der Gewalt. Folter und Film von Rossellini bis Bigelow“ (2014) Laufende Forschungsprojekte zu Ästhetik und Ökologie, zu Transitional Justice, zum New Materialism und im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms „Ästhetische Eigenzeiten“ zu Videoinstallationen und zu Slow Cinema.

Prof. Dr. Adrian Johnston

Adrian Johnston is a Professor in the Department of Philosophy at the University of New Mexico at Albuquerque and a faculty member at the Emory Psychoanalytic Institute in Atlanta. He is the author of Time Driven: Metapsychology and the Splitting of the Drive (2005), Žižek’s Ontology: A Transcendental Materialist Theory of Subjectivity (2008), Badiou, Žižek, and Political Transformations: The Cadence of Change (2009), and Prolegomena to Any Future Materialism, Volume One: The Outcome of Contemporary French Philosophy (2013), all published by Northwestern University Press. He is the coauthor, with Catherine Malabou, of Self and Emotional Life: Philosophy, Psychoanalysis, and Neuroscience (Columbia University Press, 2013). His most recent book is Adventures in Transcendental Materialism: Dialogues with Contemporary Thinkers (Edinburgh University Press, 2014). He currently has two books forthcoming: A New German Idealism: Hegel, Žižek, and Dialectical Materialism (Columbia University Press) and Irrepressible Truth: On Lacan’s “The Freudian Thing” (Palgrave Macmillan). Moreover, he presently is finishing Prolegomena to Any Future Materialism, Volume Two: A Weak Nature Alone. With Todd McGowan and Slavoj Žižek, he is a co-editor of the book series Diaeresis at Northwestern University Press.

Dr. Jens Kabisch

Jens Kabisch ist Künstler und promovierter Sozialanthropologe. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich besonders mit den Signaturen geschichtlicher Narrative der USA und ihren politischen Implikationen. Zurzeit arbeitet er zum Zusammenhang von Bilderverboten und der Rationalität juridischer Ordnungen. Weitreichende Ausstellungsbeteiligungen u.a. HartwareMedienKunstVerein, Dortmund; KunstWerke, Berlin; Whitechapel Art Gallery, London; Frankfurter Kunstverein und Haus der Kunst, München. Zuletzt erschienen: Innocent Nation. Barack Obama und die Politik der Authentizität, Wien: Turia + Kant, 2013. Seit dem Jahr 2000 betreut Kabisch überdies den amerikanischen Stuntman und Daredevil extraordinär Evil Knievel.

Prof. Dr. Hyun Kang Kim

Hyun Kang Kim ist Professorin für Designphilosophie und Ästhetik an der Hochschule Düsseldorf. Studium der Germanistik und Philosophie an der Yonsei-Universität in Seoul, der Universität Düsseldorf und der Universität Bonn. Promotion 2004 in Germanistik an der Universität Bonn, Habilitation 2014 in Philosophie an der Universität Bonn. 2006–2015 Lehrtätigkeit am Institut für Philosophie der Universität Bonn. Arbeitsschwerpunkte: Ästhetik, Politische Philosophie, Philosophie der Moderne, Gegenwartsphilosophie, Kulturphilosophie, Medienphilosophie, Bildtheorie, Designtheorie. Monografien: Ästhetik der Paradoxie. Kafka im Kontext der Philosophie der Moderne, Würzburg: Königshausen & Neumann 2004; Slavoj Žižek. Eine Einführung, Seoul: Irum Verlag 2008; Slavoj Žižek. Paderborn: Wilhelm Fink Verlag 2009; Image, Seoul: Yonsei University Press 2015; Bild, Gewalt, Subjekt. Walter Benjamin und die Politik des Realen in der Gegenwartsphilosophie (noch nicht erschienen). Aufsätze (Auswahl): Die Geste als Figur des Realen bei Walter Benjamin, in: Fabian Goppelröder/Toni Hildebrandt/Ulrich Richtmeyer (Hg.), Bild und Geste. Figurationen des Denkens in Philosophie und Kunst, Bielefeld: Transcript 2014; Sprung – Ausnahme – Ursprung. Die Figuren der kontingenten Gründung bei Kierkegaard, Carl Schmitt und Benjamin, Philosophisches Jahrbuch, 2/2015; Das Ausdruckslose als Paradigma der Unvollständigkeit. Die Figuration einer antimetaphysischen Universalität bei Walter Benjamin, in: Zeitschrift für deutsche Philologie, 4/2015; Die Politik der Entstaltung bei Benjamin, in: Weimarer Beiträge, 61. Jahrgang, 3/2015, S. 342–363; Vom Dasein zum Design. Heideggers „Zuhandenheit“ und „Mitsein“ als philosophische Grundlagen des Social Design, in: Julia-Constance Dissel (Hg.), Design & Philosophie. Schnittstellen und Wahlverwandtschaften, Bielefeld: Transcript Verlag 2016, S. 59–74.

Prof. Dr. Dieter Mersch

Studium der Mathematik und Philosophie in Köln und Bochum. Promotion und Habilitation in Philosophie an der Technischen Universität Darmstadt. Zwischen 2004 und 2013 Inhaber des Lehrstuhls für Medientheorie und Medienwissenschaften an der Universität Potsdam, seit 2013 Leiter des Instituts für Theorie an der Züricher Hochschule der Künste. Gastprofessuren an den Universitäten Chicago, Budapest, Wien, Sao Paulo. Zwischen 2011 und 13 Sprecher des DFG Graduiertenkollegs Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens an der Universität Potsdam. Arbeitsschwerpunkte: Medienphilosophie, Philosophische Ästhetik, Semiotik, Hermeneutik und Poststrukturalismus. Publikationen u.a.: Ereignis und Aura. Untersuchungen zur einer Ästhetik des Performativen, Frankfurt/M 2002, Medientheorien zur Einführung, Hamburg 2006, Posthermeneutik, Berlin 2010, Epistemologien des Ästhetischen, Zürich/Berlin 2015.

Prof. Dr. Marc Rölli

Rölli, Marc, Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig. Bis 2015 Leiter des Forschungsschwerpunkts „Theorie und Methoden“ an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und Full Professor für Philosophie und Kulturwissenschaften an der Fatih University in Istanbul. Letzte Publikationen: Eigenlogik des Design und The Intrinsic Logic of Design, hg. mit G. M. Buurman, Zürich 2016; Fines Hominis? Zur Geschichte der philosophischen Anthropologiekritik, Bielefeld: Transcript 2015 (Hg.); Gilles Deleuze. Philosophie des transzendentalen Empirismus, Wien: Turia + Kant 22012; Gilles Deleuze’s Transcendental Empiricism. From Tradition to Difference, trans. P. Hertz, Edinburgh University Press 2016; Kritik der anthropologischen Vernunft. Berlin: Matthes & Seitz 2012.

Prof. Dr. Ludger Schwarte

Ludger Schwarte ist Professor für Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf (seit 8/2009). Studium der Philosophie, Literatur und Politologie in Münster, Berlin und Paris. Promotion im Fach Philosophie an der FU Berlin 1997. Habilitation für Philosophie an der FU Berlin 2007. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin von 2000 bis 2006, Assistenzprofessor an der Uni Basel von 2006 bis 2009. Professur für Theorie des Ästhetischen an der Zürcher Hochschule der Künste 2009. Forschungsaufenthalte und Gastdozenturen an den Universität Paris 8 und am GACVS (Washington), an der Maison des Sciences de l‘Homme (Paris), an der Universität Abidjan, an der Columbia University (New York), an der EHESS (Paris) und am IKKM (Weimar). Arbeitsschwerpunkte: Ästhetik, politische Philosophie, Kulturphilosophie, Wissenschaftsgeschichte.

Prof. Dr. Gerhard Schweppenhäuser

Gerhard Schweppenhäuser, geb. 1960 in Frankfurt/M., ist Professor für Design-, Kommunikations- und Medientheorie an der Fakultät Gestaltung der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg und Mitherausgeber der Zeitschrift für kritische Theorie. Er lehrte als Professor für Ästhetik an der Freien Universität Bozen, als Visiting Professor an der Duke University in Durham (North Carolina), als Vertretungsprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, als Privatdozent für Philosophie an der Universität Kassel und als Wissenschaftlicher Assistent im Bereich Ästhetik an der Bauhaus-Universität in Weimar und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Universität Hannover. Forschungsschwerpunkte: Kommunikationsdesign und Ethik, Moralphilosophie, Kunst und populäre Kultur, Bild- und Kulturtheorie. Bücher (Auswahl): Designtheorie, Wiesbaden: Springer VS, 2016; Ethik nach Auschwitz. Adornos negative Moralphilosophie, Wiesbaden: Springer VS, 2016; Bildstörung und Reflexion. Studien zur kritischen Theorie der visuellen Kultur, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2013; Theodor W. Adorno zur Einführung, Hamburg: Junius, 2013; Kritische Theorie, Stuttgart: Reclam, 2010. Ästhetik. Philosophische Grundlagen und Schlüsselbegriffe, Frankfurt a.M. u. New York: Campus 2007. Im Erscheinen: Ethik im Kommunikation und Gestaltung, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2017 (gem. mit C. A. Bauer); Bildsemiotik. Grundlagen und exemplarische Analysen visueller Kommunikation, Basel, Boston, Berlin: Birkhäuser (gem. mit Thomas Friedrich), 2., erweiterte Auflage 2017. Im Vorbereitung: Von der Allegorie zur virtuellen Realität. Revisionen des Realismus, Stuttgart und Weimar: Metzler, 2018.

Prof. Dr. Slavoj Žižek

Slavoj Žižek, co-director of the Institute for Humanities, Birkbeck College, University of London, Professor at Kyung Hee University, Seoul, and visiting professor at New York University. A Hegelian philosopher, Lacanian psychoanalyst, and Communist political activist. Latest publications: COURAGE OF HOPELESSNESS (Allen/Penguin 2017), DISPARITIES (Bloomsbury Press 2016), and ABSOLUTER GEGENSTOSS (Fischer Verlag 2016).

Impressum

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Hochschule Düsseldorf
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Fachbereich​ Design
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Georg-Glock-Straße 15
40474 Düsseldorf
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Telefax +49 (0) 211 4351–203

Bei Hinweisen, Anregungen und Beschwerden wenden Sie sich bitte zunächst an das Dekanat des FB Design.

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Der Fachbereich Design der Peter Behrens School Of Arts wird vertreten durch den Dekan Prof. Dr. Stefan Asmus.

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Völklinger Str. 49,
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